WEBDESIGN FUNKTIONELL & EINFACH

t3n Magazin

Inhalt abgleichen
Open. Web. Business.
Aktualisiert: vor 2 Stunden 49 Minuten

Microsofts Social Network So.cl jetzt für alle offen

vor 2 Stunden 53 Minuten

Ganz still und heimlich hat Microsoft sein Social Network So.cl für alle geöffnet. Damit folgt Microsoft dem von Anfang an eingeschlagenen leisen Weg, denn auch der Start der Beta-Phase wurde kaum von der PR-Maschinerie des IT-Giganten begleitet.

So.cl jetzt für alle offen

Viele der ersten Nutzer, die gegen Ende 2011 eine Einladung zum Social Network So.cl erhalten hatten, werden seit dem gestrigen Sonntagabend von einer Flut an Follower-Notifications überrascht. Eine offizielle Ankündigung für eine Öffnung seitens Microsoft gibt es scheinbar nicht, aber die vielen Neuanmeldungen sprechen eine klare Sprache. Große Erwartungen scheint man in Redmond daher wohl nicht in das erste eigene Social Network zu stecken.

Die Startseite von So.cl gibt erste Hinweise auf die Funktionen des Microsoft Netzwerks.

Von Anfang an bemühte sich Microsoft, So.cl nicht zu dicht in die Nähe des übermächtigen Platzhirschen Facebook zu rücken. So.cl sei vielmehr ein Netzwerk für Studenten, die darin ihre Recherchen mit Kommilitonen teilen und diskutieren sollen. Zum Start war So.cl denn auch auf eine Handvoll ausgewählter Universitäten in den USA beschränkt, später folgte dann aber die geschlossene Beta, die auch für Nichtstudenten erreichbar war. Mit der offenen Beta von So.cl traut sich Microsoft jetzt an den nächsten Evolutionsschritt, aber an der etwas unklaren Ausrichtung hat sich immer noch nichts geändert.

Was kann So.cl?

So.cl will keine Facebook-Alternative sein, auch wenn die Ansätze schon einige Parallelen aufweisen. So richtet sich So.cl wie Facebook zu seinen Anfängen an Studenten und will sie auf der Basis ihrer Interessen miteinander verknüpfen. Studenten sollen bei So.cl Gemeinschaften bilden, die zusammen an bestimmten Lernzielen arbeiten. Dazu sollen nicht nur Texte, Bilder und Videos verteilt werden, sondern auch die Ergebnisse von Websuchen. So.cl versteht sich dabei als eine Schnittstelle zwischen Social Network und Suchmaschine.

Alles das ginge auch bei Facebook, aber bei Microsoft scheint man den eigenen Kooperationspartner mittlerweile für zu überdimensioniert zu halten, um solche Nischen abdecken zu können. Ob der Bedarf wirklich ausreicht, um So.cl als weiteres Social Network neben Facebook, Twitter und Google+ zu etablieren, ist fraglich. Offizielle Angaben über Nutzerzahlen und deren Aktivität sind bislang nicht bekannt geworden.

Kommentar: Was soll So.cl eigentlich?

Wirklich ausgereift scheint das Netzwerk aus den FUSE Labs von Microsoft auch rund ein halbes Jahr nach den ersten Einblicken noch nicht zu sein. Träge und mitunter auch falsche Followerzahlen, nicht geladene Avatare, verwirrende Notifications , unklare Fehlermeldungen, nicht ladende Newsfeeds und nicht zuletzt auch eine unklare Oberfläche, die irgendwo zwischen Google+ und Pinterest angelegt ist, sorgen eher nicht für einen neuen Social-Network-Hype.

Ein Problem, das So.cl seit den Anfängen begleitet: Merkwürdige Fehlermeldungen und nicht geladene Newsstreams.

Die Frage, die man hier stellen muss: Was will Microsoft tatsächlich mit So.cl erreichen? Soll es wirklich nur ein Nischennetzwerk bleiben, dann könnte man die technischen Probleme durch eine niedrige Priorität noch nachvollziehen. Das würde auch den fast schon heimlichen Start erklären. Die Schwierigkeiten bei der Beurteilung der Hintergründe von So.cl liegen aber auch in der Kooperation mit Facebook auf der einen Seite und auf der anderen Seite in der Konkurrenzsituation zu Google. Während Google+ die Websuche von Google mit sozialen Komponenten anreichert, könnte sich Microsoft mit einer funktionierenden So.cl-Plattform von Facebook emanzipieren und ebenfalls eine eigene soziale Komponente für die Websuche von Bing aufbauen.

Vielleicht ist So.cl ja auch eine Art Backup-Lösung für den Fall, dass sich die Freundschaft zu Facebook in Zukunft abkühlt und die Kooperation aufgekündigt wird.

Was glaubt ihr ist der Grund für So.cl?

Weiterführende Links zum Thema So.cl:

Kategorien: Open Source & Web

Streetpay: Square-Klon bringt mobiles Payment nach Deutschland

vor 3 Stunden 12 Minuten

Mit Streeptay startet offenbar einer der ersten mobile Payment Anbieter à la Square in Deutschland. Mittels eines Kartenlesegerätes, welches mit einem Smartphone gekoppelt wird, können Zahlungen durchgeführt werden - mobile Payment ist langsam auf dem Vormarsch.

Streetpay – mobile Payment ohne Monatsgebühren

Streetpay: Mobile Payment nimmt in Deutschland Form an (Screenshot: Streetpay)

Laut Anbieter kann Streetpay in jeder Branche eingesetzt werden, lohnt sich aber offenbar erst ab Beträgen von ca. 30 Euro, wobei sich der Dienst als günstiger als klassische Terminallösungen beschreibt. Für Unternehmen, die Streetpay nutzen, fallen weder Einrichtungs- noch Monatsgebühren an. Der Dienstleister verlangt jedoch 2,75 Prozent des fälligen Zahlungsbetrages sowie 0,15 Euro pro Transaktion.

Was die Zahlungsmethoden anbelangt, können Kunden ihren Kauf anfangs per Kreditkarte bezahlen, später soll auch die Nutzung von Girokarten möglich sein. Dies liegt daran, dass vorerst nur der Magenetstreifen auf der Karte ausgelesen werden kann. Chipkarten autorisierte Zahlung soll folgen. Die Hardware in Form eines Aufsatzes bzw. Kartenlesegerätes für das Smartphone wird an Shopbetreiber kostenlos ausgegeben. Der Kartenleser kann mit entsprechend angebotener Software an iPhones, Android-Geräten, BlackBerrys und Windows Phone-Smartphones verwendet werden.

Laut eines Beitrags auf dem Blog von André M. Bajorat werden im Laufe dieses Monats erste Geräte an Gewerbetreibende verteilt. Demnach gehören zu den ersten Empfängern der Streetpay-Lösung Lieferdienste, Taxen sowie wie auch Yoga- und Massagestudios.

Mobile Payment - so einfach funktioniert die Zahlung per Streetpay (Screenshot: Streetpay)

Mobile Payment-Konkurrenz PayPal Here und Square lassen auf sich warten

Alternativen wie Square, einem Projekt des Twitter-Co-Gründers Jack Dorsey, und ein Klon von PayPal namens PayPal Here, haben es bislang noch nicht nach Deutschland geschafft. Bei Square ist bisher auch nichts dergleichen bekannt, PayPal jedoch hat seinen Service auch hierzulande vor einigen Monaten angekündigt. Allerdings ist nicht bekannt, wann es verfügbar sein soll.

In den USA und anderen Ländern ist dieses einfache und dennoch recht sichere Bezahlmodell sehr positiv aufgenommen worden. Wie es sich in Deutschland entwickeln wird, steht auf einem andern Blatt, denn hierzulande stehen viele Kunden dieser Art der Bezahlung noch recht kritisch gegenüber.

Weiterführende Links: 

Kategorien: Open Source & Web

Neue Abmahnfalle für Shopbetreiber: Button-Lösung gilt ab August

vor 4 Stunden 44 Minuten

Die sogenannte Button-Lösung wurde bereits im März 2012 von Bundestag und Bundesrat verabschiedet. Das entsprechende Gesetz tritt am 1. August in Kraft, so dass Shopbetreibern nicht mehr viel Zeit bleibt, die neuen Vorgaben umszusetzen und so Abmahnungen zu vermeiden.

Im Detail beinhaltet die Button-Lösung für Shopbetreiber sowohl Vorgaben zur Beschriftung des Bestell-Buttons als auch neue Informationspflichten, die jeder Online-Shop unbedingt berücksichtigen sollte.

Wissenswertes zur Button-Lösung

Alle Shopbetreiber, die sich noch nicht mit den am 1. August in Kraft tretenden Vorgaben auseinandergesetzt haben, sollten dies schnellstmöglich nachholen. t3n-Gastautor Martin Rätze gibt hierfür einen guten Einstieg in die Materie und beantwortet die zehn wichtigsten Fragen zur Button-Lösung.

Button-Lösung: Wer im Internet etwas kostenpflichtig bestellt, soll darüber durch einen unmissverständlichen Bestell-Button aufgeklärt werden. (Foto: jamesdkirk / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Umsetzung der Button-Lösung im Interesse von Shopbetreibern

Jeder Online-Shop sollte sich so schnell wie möglich mit der Button-Lösung auseinandersetzen, denn erfüllt man die Vorgaben nicht, kommen im Shop keine Verträge mehr zustande und der Betreiber geht das Risiko einer Abmahnung ein.

Weiterführende Links:

Kategorien: Open Source & Web

Mobile Payment heute und in Zukunft [Infografik]

19. Mai 2012 - 16:51

Mobile Payment ist im Aufstieg begriffen: 20 Staaten wollen in den nächsten 18 Monaten Near Field Communication (NFC) zur bargeldlosen Bezahlung einführen, die Nutzung von Apps für das Mobile-Banking ist seit 2010 um 45 Prozent gestiegen. Solche und mehr interessante Fakten und Prognosen rund um den Bereich Mobile Payment hat der Finanzdienstleister truaxis in der Infografik „The Rise of Mobile Payments“ zusammengefasst.

Der rasante Aufstieg von Mobile Payment

32 Prozent aller amerikanischen Banken bieten ihren Kunden Produkte im Bereich des Mobile Payment an, für 23 von 25 der Top-US-Banken gehört ein Mobile-Banking-Service zur Angebotspalette dazu. Das Volumen der Finanztransaktionen, die mobil vollzogen wurden, betrug 2011 noch 240 Milliarden US-Dollar, die Macher der Inforgrafik „The Rise of Mobile Payments“ gehen von 670 Milliarden Dollar für 2015 aus. Im gleichen Jahr soll Mobile Payment obendrein der am meisten genutzte Kanal für Banking überhaupt sein. Der Wunsch nach bargeldlosem Bezahlen ist durchaus groß – 71 Prozent der Smartphone-Nutzer, die sich Apps auf hier Gerät herunterladen, möchten auch in Geschäften ihren ständigen Begleiter zum Bezahlen verwenden, so eine Aussage der Infografik von truaxis.

Googles Bezahlmodell „Wallet“, das auf NFC-Technologie setzt, wird mittlerweile von 26 verschiedenen Händlern unterstützt. Auch PayPal mischt ordentlich mit - im Jahr 2011 konnte das Unternehmen ein Transaktionsvolumen von vier Milliarden Dollar vorweisen, allein durch Mobile Payment. In diesem Jahr soll sich die Zahl fast verdoppeln. Starbucks registriert bis heute über 42 Millionen mobil vollzogene Bezahlvorgänge, Unternehmen, die auf mobiles Bezahlen per Card Swipe setzen, boomen.

Vorbehalte gegen Mobile Payment

Entgegen dem augenscheinlichen Trend gibt es nicht wenige Menschen, die dem Bezahlen mit dem Telefon skeptisch gegenüberstehen. Darüberhinaus bleiben, auch bei Smartphone-Intensivnutzern, Zweifel was Sicherheit des Mobile Payment angeht. Laut truaxis glauben 51 Prozent der Nutzer von Mobile Payment nicht, dass Informationen über ihre Bankgeschäfte auf dem Smartphone sicher sind. Ganze 88 Prozent denken sogar, dass der mobile Sektor der nächste große Angriffspunkt für finanziellen Betrug ist.

Trotz alledem steigt die Nutzung stetig und die Player auf dem Markt der Mobile-Payment-Systeme überbieten sich gegenseitig mit Umsatz- oder Zuwachsrekorden. Es bleibt also spannend zu beobachten, ob, beziehungsweise wann die Menschen volles Vertrauen zum Mobile Payment aufgebaut haben werden und wann sich die breite Masse daran gewöhnen kann, herkömmliche Zahlungsmethoden durch neue, vielleicht überlegene, zu ersetzen.

Mit einem Klick auf das Bild gelangt ihr zur vollständigen Ansicht der Infografik "The Rise of Mobile Payments".

Mobile Payment heute und in Zukunft: Verbreitung, Anwendungsfälle, Gefahrenpotential. (Quelle: truaxis.com)

Weiterführende Links:

Kategorien: Open Source & Web

Knowledge Graph – Google-Suche wird schlauer

18. Mai 2012 - 16:05

Google hat seine Suchmaschine mit dem frisch vorgestellten Feature Knowledge Graph aufs nächste Level gehoben. Denn zusätzlich zur bisher angezeigten Linkliste mit Suchergebnissen wird Google demnächst auch zusätzliche und vor allem relevante Informationen zum eingegebenen Suchbegriff ausgeben, die ein weiteres Surfen auf eine weitere Website unter Umständen überflüssig macht.

Knowledge Graph – Informationen schnell und leicht verdaulich aufbereitet

Mit Knowledge Graph startet Google ein auf lange Hand vorbereitetes Projekt, das vorerst in englischer Sprache auf Google.com in Aktion tritt und ein Stück des semantischen Webs in die beliebte Suche bringen soll. Während bei der klassischen Suche die Sucheingabe des Nutzers im Grunde nicht mehr als die Abfolge von Zeichen ist, soll mithilfe des Knowledge Graph der gesuchte Begriff in Kontext gesetzt werden. Orte, Personen, Dinge und mehr sollen erkannt und entsprechend mit der Sucheingabe in Zusammenhang gestellt werden. Google beschreibt die neue Suchfunktion einfach mit „Things, not strings“ – „Dinge, nicht Zeichenfolgen“.

Mit Googles Knowledge Graph soll sie Suche auf drei Ebenen verbessert werden:

  1. Das richtige finden: Sprache ist bekanntlich oftmals nicht ganz eindeutig. Ein Begriff kann beispielsweise mehrere Bedeutungen haben. Sucht man zum Beispiel nach „Queen“, kann die Suche nicht eindeutig einordnen, ob man auf englisch nach „Königin“ sucht oder nach der Band. Zur Eingrenzung kann der Nutzer in der Seitenleiste auswählen, was er tatsächlich gesucht hat.
  2. Zusammenfassung: Bei bestimmten Orten, Gegenständen und mehr erhält der Nutzer ebenfalls in der Sidebar eine Sammlung an hilfreichen Informationen wie Defintion, Eckdaten und mehr – quasi einen kleinen Wikipedia-Eintrag.
  3. Tieferes und breiteres Wissen: Laut Google soll man mit den Informationen aus dem Knowledge Graph zudem unerwartete, neue Informationen aufbereitet bekommen. Mithilfe der aufbereiteten Informationen kann der Nutzer nicht nur gesuchte Informationen, sondern tiefergehendes Wissen erhalten.

Googles Knowledge Graph: in der Seitenleiste erhält der Nutzer allerhand zusätzliche Informationen

Mit der Integration der semantischen Suchfunktion in Form von Knowledge Graph ist eine weitere große Entwicklungsstufe der Google-Suche angebrochen. Nach der Vorstellung der Universal Search in 2007, durch die Suchergebnisse aus diversen Diensten wie Bilder, Maps, Videos, etc. in die zentrale Suche eingebunden wurden, gilt auch die umstrittene Integration von Google+ in die Suche als Meilenstein. All diese Features haben gemein, dass Google nicht nur als Durchgangsstation genutzt werden soll, sondern zum Verweilen einlädt.

Es bleibt abzuwarten, wie das neue Features angenommen wird. Denn einerseits zeigt es, dass Google sehr interessiert daran ist, sein Kernprodukt zu verbessern und für Nutzer an der Optimierung der Ergebnisse arbeitet. Auf der anderen Seite bergen die zusätzlich angezeigten Daten in der Sidebar die Gefahr, dass die Suche langsam zu einem unübersichtlichen Monstrum wird.

Auch für Android könnte die semantische Suche übrigens spannend werden. Denn Google arbeitet bekanntlich an einem digitalen Assistenten à la Siri mit dem Namen Majel. Um diesen Dienst mit Leben zu versehen, kann Google unter Umständen den Knowledge Graph mit einbeziehen, wie AndroidAndMe berichtet. Sicherlich nur reine Spekulation, aber eine spannende. Falls dem so sei, werden wir vermutlich auf der Google I/O einen ersten Blick drauf werfen können.

Weiterführende Links:

Kategorien: Open Source & Web

Neu auf t3n.de: Der Aggregator [+Gewinnspiel]

18. Mai 2012 - 15:50

Es gibt eine neue Anlaufstelle für Technews: Der t3n Aggregator macht das Einstellen und Bewerten von interessanten Nachrichten zum Kinderspiel. Zum Start des neuen Dienstes verlosen wir T-Shirts und Tassen.

Der Aggregator – erreichbar über die Navigationsleiste oder direkt über t3n.de/aggregator – tritt in die Fußstapfen unserer „Social News". Wir haben den Dienst deutlich verschlankt, spannende Neuigkeiten aus der Technologieszene können nun mit einem Klick eingestellt werden: einfach URL einfügen und einreichen, Titel und Beschreibung werden auf Wunsch automatisch von der Quelle übernommen.

Genauso einfach können Nachrichten bewertet werden: Nachrichten erscheinen zunächst auf der „Brandneu"-Seite und wollen dort bewertet werden. Ein Algorithmus steuert die Anzeige von besonders guten und aktuellen News auf der Frontpage sowie das dortige Ranking.

Gleichzeitig haben wir unseren Registrierungsprozess vereinfacht: Ihr könnt euch jetzt direkt über euren Facebook-, Google- oder Twitter-Account auf t3n.de registrieren (Single-Sign-On). Schließlich ist auch der t3n-Button für Websites komplett überarbeitet, über den News direkt von der Quelle eingebunden werden können. „In Aktion" ist der Button unter anderem im Blog von Kai Thrun zu sehen.

Social-Media-Leiste auf kaithrun.de

Tassen und T-Shirts für aktive Aggregatoren

Zum Relaunch verteilen wir unter den aktivsten Nutzern des t3n Aggregator ein paar Geschenke. Die zehn Nutzer mit dem größten Engagement im ersten Monat (bis 15. Juni) werden wahlweise mit einer t3n Tasse oder einem t3n T-Shirt belohnt, jeweils zusammen mit einer aktuellen Ausgabe des t3n Magazins. Die Auswahl der Gewinner erfolgt redaktionell, Kriterien sind sowohl die Qualität der eingereichten News als auch Votings.

Der t3n Aggregator steckt in seiner Form noch in den Kinderschuhen. Das Grundgerüst wird in den nächsten Monaten noch um einschlägige Features wie Badges erweitert, auch sollen die News noch prominenter auf t3n.de platziert werden. Daneben hat unsere Entwicklungsabteilung aber auch noch einige Überraschungen für euch in der Schublade.

Kategorien: Open Source & Web

Neue Fragen: Website für Retina optimieren, Facebook-Firmenseiten und TYPO3 Caching-Problem

18. Mai 2012 - 14:17

Es gibt wieder zahlreiche neue Einträge in unserem t3n-Fragen-Portal. Diesmal: Kontaktformular im Menü, Dokumentationssystem für Web-Entwickler und viele weitere spannende Fragen.

 

(Foto: Eleaf / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

TYPO3 Caching-Problem (Version 4.5.11)

Hallo, seit kurzem hat eines unserer TYPO3-Systeme ab und zu Probleme mit der Ladezeit einzelner Seiten. Es handelt sich um ein TYPO3-System in Version 4.5.11, welches vor ca. drei Monaten von Version 4.3.2 geupdatet wurde. Seit...

Zur Frage und zu den Antworten...

Powermail 1.6.6 Problem Multistep Formulare

Hallo zusammen, leider funktionieren nach dem Update von Powermail 1.6.5 auf 1.6.6 (mit TYPO3 4.7) mehrseitige Formulare nicht mehr. Die Pflichtangaben der ersten Seite werden im nächsten Schritt nicht übernommen und Powermail meckert...

Zur Frage und zu den Antworten...

Welcher Account bei Facebook-Firmenseite?

Hallo zusammen, hat schon jemand Facebook-Seiten für Kunden erstellt? Damit meine ich eine Seite der Kategorie „Unternehmen, Organisation oder Institution“. Diese hat als Basis ja immer einen persönlichen Account. Nimmt...

Zur Frage und zu den Antworten...

Dokumentations-System für Web-Entwickler

Hallo zusammen, ich bin auf der Suche nach einem Dokumentations-System (Online) für Web-Entwickler. Oder besser gesagt einem Changelog-System. Ich sollte also während eines Projekts alle Schritte aufschreiben und dokumentieren können...

Zur Frage und zu den Antworten...

Kontaktformular im Menü – wie am besten realisieren?

Hallo, ich würde gerne ein Kontaktformular im Menü so wie hier realisieren. Soweit hat das auch ganz gut geklappt. Wenn ich auf den entsprechenden Menüeintrag klicke, öffnet sich das Formular und es bleibt auch erst einmal offen...

Zur Frage und zu den Antworten...

TYPO3: Komplexes Inhaltselement mappen!

Das ganze Mapping ist für ein FCE mit einem Slider im oberen Bereich, einen Infobereich links und einem Artikel rechts. Man sieht das ja bei dem Beispiellink des Originals: http://luiszuno.com/themes/folder/project.html Mein Problem...

Zur Frage und zu den Antworten...

Webseite für iPad Retina optimieren

Hallo liebe t3n-Gemeinde, das iPad 3 ist langsam in aller Munde und immer mehr Besucher auf meiner Webseite verwenden ein iPad. Nun möchte ich natürlich auch meine Webseite für das Retina Display optimieren, also Logos, Bilder etc. ...

Zur Frage und zu den Antworten...

Fragen, die bislang noch keine Antwort bekommen haben

Auf dieser Seite findet Ihr alle Fragen, zu denen es noch keine Reaktionen gibt. Hier eine Auswahl:

Ihr habt auch eine Frage? Oder habt ihr eine Antwort parat? Dann macht mit bei t3n Fragen.

Kategorien: Open Source & Web

Zehn Startups, von denen Gründer lernen können

18. Mai 2012 - 13:38

Viele Founder haben bei der Gründung ihres Startups keine Dollarzeichen in den Augen, sondern wollen bestehende Dinge ändern und verbessern. Dass daraus manchmal lukrative Geschäftsmodelle und große Exits entstehen – umso besser! Von verschiedenen Startups, die heute erfolgreich und populär sind, lässt sich eine Menge abschauen.

Jedes Startup – ob erfolgreich oder wieder in der Versenkung verschwunden – kann auf zahlreiche Erfahrungen zurückblicken und wichtige Learnings weitergeben. Die grundlegendsten Dinge lassen sich aber von den Startups lernen, die den Durchbruch geschafft haben. Davon jedenfalls ist das Tech-Magazin Forbes überzeugt und zählt auf, was sich Gründer von zehn erfolgreichen Startups lernen können, die mit ihrem Produkt die Welt verändert haben.

So lehrt uns zum Beispiel der Pinnwand-Dienst Pinterest, dass Webseiten simpel und einfach zu bedienen sein müssen, um die große Schar der Nutzer anzuziehen. Der Schuh-Shop Zappos hat es mit seiner klaren Fokussierung auf die Nutzer-Bedürfnisse an die Spitze gebracht und zeigt auf, dass guter Kunden-Umgang sich auszahlt. Vom Betten-Vermittler Airbnb lässt sich wiederum eine Menge in puncto PR-Arbeit lernen: Eine zerstörte Wohnung und der fragwürdige Umgang mit der betroffenen Person führten zum PR-Desaster. Airbnbs sofortige Verbesserungen im Kunden-Support und dem Mieterschutz sorgten jedoch dafür, dass die Aktion dem Unternehmen nicht geschadet hat sondern es letztlich nur populärer machte. Die Moral der Geschichte: „Eine PR-Katastrophe ist nur dann eine Katastrophe, wenn du es zulässt.“

Weitere erfolgreiche Startups und was Gründer von ihnen lernen können gibt es in der Fotogalerie.

Teaser: Foto: Rego - d4u.hu / flickr.com, Lizenz: BY-SA

Weiterführende Links:

Kategorien: Open Source & Web

Webworker Jobs: t3n Stellenbörse mit 8 neuen Angeboten

18. Mai 2012 - 13:23

Einmal pro Woche weisen wir hier auf aktuelle und interessante Jobangebote aus unserer Stellenbörse „t3n Jobs“ hin. Diesmal können wir euch 8 Angebote aus verschiedenen Bereichen vorstellen: PHP-, Web- und  TYPO3-Entwicklung, Projektmanager in Siegen und Software-Entwickler mit dem Schwerpunkt PHP - Web- & Enterprise sowie viele weitere Stellenangebote.

Webadministrator und -entwickler (m/w)
  • Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland
  • 10178 Berlin

zur Stellenanzeige...

Web-Entwickler PHP (m/w)
  • Linux New Media AG
  • 81739 München

zur Stellenanzeige...

Projektmanager/in Online
  • conception Kommunikationsagentur GmbH
  • 57072 Siegen

zur Stellenanzeige...

Entwickler / Programmierer, Schwerpunkt Symfony
  • WIDGE.de GmbH
  • 20095 Hamburg

zur Stellenanzeige...

Webentwickler m/w in Berlin Kreuzberg
  • form4 GmbH & Co. KG
  • 10997 Berlin

zur Stellenanzeige...

TYPO3 Entwickler
  • FP interactive GmbH
  • 81541 München

zur Stellenanzeige...

Webentwicker (m/w)
  • datamints GmbH
  • 82377 Penzberg

zur Stellenanzeige...

Software-Entwickler (m/w) Schwerpunkt PHP - Web-& Enterprise
  • blueend web:applications AG
  • 65185 Wiesbaden

zur Stellenanzeige...

Noch mehr Stellenanzeigen gibt es in der Stellenbörse t3n Jobs.  Wer selbst gerne ein Jobangebot aufgeben möchte, findet unter „Stellenanzeige schalten“ alle notwendigen Informationen.

Kategorien: Open Source & Web

iPhone 5 kommt mit deutlich größerem Display [Berichte]

18. Mai 2012 - 13:10

Renommierte US-Medien wie das Wall Street Journal, Reuters und Bloomberg berichten unabhängig voneinander, dass das iPhone 5 mit einem deutlich größeren Display ausgestattet wird als die bisherigen Modelle. Apple habe nach Insiderinformationen Bestellungen für Displays in Japan und Korea aufgegeben, die mindestens eine Displaydiagonale von 4 Zoll besitzen sollen. Bloomberg berichtet zudem, dass Steve Jobs bis zu seinem Ableben im Oktober eng an der Entwicklung beteiligt war.

iPhone 5 – größeres Display angeblich von Steve Jobs abgenickt

Kollege Falk Hedemann schrieb in seinem umfassenden Beitrag über aktuell kursierende Gerüchte und Spekulationen über das iPhone 5, oder wie es letztlich heißen wird, dass ein größeres iPhone-Display der bisherigen Philosophie Apples widersprechen und zudem bedeuten würde, dass sämtliche iOS-Apps angepasst werden müssten. Nichtsdestotrotz scheint Apple drauf und dran zu sein, das iPhone der nächsten Generation mit einem größeren Display zu versehen.

Laut Bloomberg habe Steve Jobs am neuen iPhone bis zum Oktober letzten Jahres intensiv mitgearbeitet und wohl auch ein größeres Display ausgewählt. Seit Vorstellung des ersten iPhones im Jahre 2007 hat sich die Größe des Screens entgegen dem Trend nicht verändert. Angesichts der Entwicklungen auf dem Android-Sektor – die Flaggschiffe wie das Galaxy S3 von Samsung und das HTC One X kommen mit 4,8 bzw. 4,7 Zoll-HD-Screens daher – aber auch einem veränderten Medienkonsum, wird Apple sich vermutlich gezwungen gesehen haben, aufzurüsten.

Mockup eines möglichen iPhone 5 mit 4 Zoll-Display neben dem aktuellen iPhone 4S (Bild: CiccareseDesign)

Die Quellen der Medienportale sind sich bezüglich der konkreten Größe nicht vollends einig. Während Reuters berichtet, dass Apple beim iPhone 5 auf ein Display mit 4 Zoll-Diagonale setzen wird, ist sich die Quelle des Wall Street Journals nur dahingehend sicher, dass es mindestens 4 Zoll groß sein wird. Bloomberg bleibt diesbezüglich sehr schwammig und schreibt nur, dass das Display der nächsten iPhone-Generation größer als 3,5 Zoll werden soll.

Da Apple mit seinem kleinen, handlichen iPhone-Design auch zig Millionen Geräte absetzen kann, wird sich der kalifornische Computerriese vermutlich nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen und ein Smartphone vorstellen, dass mit einem massiven 4,8 Zoll-Screen daherkommt. Stattdessen kann gemutmaßt werden, dass Apple maximal auf 4 Zoll setzen könnte. Ob die Quellen der großen Newsportale zuverlässig sind, wird sich vermutlich erst im Herbst dieses Jahres zeigen, wenn Apple seine neueste iPhone-Generation vorstellen wird.

Weiterführende Links zum iPhone 5:

Kategorien: Open Source & Web

104 Milliarden US-Dollar: Facebook legt größten Internet-Börsengang hin

18. Mai 2012 - 11:23

Facebook hat den größten Internet-Börsengang erfolgreich absolviert. Das 900 Millionen Nutzer schwere soziale Netzwerk konnte seine Aktien am vergangenen Donnerstag zum anvisierten Höchstpreis veräußern, sodass das Unternehmen mit einer Gesamtbewertung von rund 104 Milliarden US-Dollar in den Börsenring steigt. Facebooks Anteilseigner nahmen durch die hohe Bewertung rund 16 Milliarden US-Dollar ein. Der offizielle  Start an der US-Börse NASDQ findet am heutigen Freitag statt.

Facebook-Börsengang bricht Rekorde

Mit der Gesamtbewertung von 104 Milliarden US-Dollar bricht das soziale Netzwerk alle Rekorde, was Börsengänge von Internetunternehmen anbelangt. Ursprünglich war der Wert pro Aktie auf 25 bis 30 US-Dollar angesetzt, dieser konnte aber in letzter Minute auf den Wert von 38 US-Dollar erhöht werden. Es wird vermutet, dass der Aktienwert zum Börsenstart sogar noch um bis zu 30 Prozent steigen könnte, obwohl Facebooks Potenzial der Monetarisierung in Frage gestellt wird – ein überzeugendes Geschäftsmodell fehle, kritisieren viele Analysten.

Facebook-Börsengang 

Noch nie wurde zum Börsengang ein US-Unternehmen so hoch bewertet. Google startete im Jahre 2004 mit einer Bewertung von 23 Milliarden US-Dollar, Aktien im Wert von lediglich 1,7 Milliarden US-Dollar wurden ausgegeben – heute wird das Unternehmen auf einen Gesamtwert von etwa 200 Milliarden US-Dollar geschätzt.  Microsoft hat einen derzeitigen Börsenwert von rund 250 Milliarden US-Dollar, der weltweit größte Online-Händler Amazon wird derzeit „nur“ mit knapp 98 Milliarden US-Dollar bewertet und liegt damit hinter Facebook.

Der Börsengang  des 900 Millionen User schweren soziale Netzwerk stellt den augenblicklichen Höhepunkt des wohl kaum mit einer anderen Unternehmen vergleichbaren rasanten Aufstiegs dar. Facebook-Chef Mark hat sein kleines Studentenprojekt innerhalb weniger Jahre zum global erfolgreichsten sozialen Netzwerk aufgebaut, von dem erwartet wird, dass es noch in diesem Jahr die Milliarden Nutzer-Hürde knacken wird.

Facebook-Börsengang: Zuckerberg bleibt am Steuer

Mark Zuckerberg, Gründer und Chef des sozialen Netzwerks, veräußert zum Börsengang insgesamt 30 Millionen seiner eigenen Anteilsscheine. Beim anvisierten Aktienpreis von 38 US-Dollar nähme er auf diese Weise mehr als 1,1 Milliarde Dollar auf einen Streich ein. Mit dem Großteil dieser Einnahmen muss er allerdings ausstehende Steuern begleichen. Trotz der verkauften Aktienanteile behält er die Mehrheit an Facebook. Denn er besitzt weiterhin Anteile im Wert von etwa 19,1 Milliarden US-Dollar oder 504 Millionen Anteilsscheine, bzw. ca. 57 der Anteile des Unternehmens.

Wer den Börsenstart Facebooks live miterleben möchte, kann sich heute ab 15:15 Uhr den Livestream zu Gemüte führen. Auf http://www.nasdaq.com wird er übertragen.

Was denkt ihr, wird Facebooks Wert trotz eines wenig überzeugenden Geschäftsmodells langfristig weiter wachsen, oder kurz strahlen und anschließend wieder an Wert verlieren?  

Weiterführende Links:

Bildnachweis für die Newsübersicht: © imageteam, Fotolia.com

Kategorien: Open Source & Web

Halo, Hitman und Co. – Diese Blockbuster-Games kommen noch 2012

18. Mai 2012 - 10:30

Gamer können sich in diesem Jahr noch auf einige Blockbuster auf den stationären Plattformen freuen. Neue Teile der bekannten Spielemarken „Halo“, „Assassin's Creed“ und „Resident Evil“ versprechen einen interessanten Spieleherbst. Wir stellen eine Auswahl der heißesten Kandidaten vor. 

Halo 4: Der Master Chief zieht wieder in den Krieg

Halo 4

Das wichtigste Franchise für die Xbox 360 erhält nach einigen Spin-Offs (Halo: Reach, Halo: ODST) zum Abschluss der aktuellen Konsolengeneration einen vollwertigen neuen Teil spendiert. Halo steht nicht nur bei seinen Fans vor allem für drei Dinge: Epische Schlachten, heroischer Soundtrack und den vielleicht besten Egoshooter-Multiplayer, den ein Konsolenspiel hergibt. Die Story ist zum Teil so wirr, das selbst Hardcore-Fans nicht wirklich durchsteigen. In Halo 4 stellt sich der Protagonist jedenfalls der Serie, der Master Chief, einer neuen außerirdischen Bedrohung. Der Titel erscheint am 6. November und dürfte Microsoft wieder Einnahmen im dreistelligen Millionen-Bereich bescheren. Erstmals ist übrigens nicht mehr Bungie Entwickler eines neuen Halo-Titels, sondern 343 Industries. Das Entwicklerstudio wurde 2007 von Microsoft gegründet und realisierte bisher unter anderem das Remake von Halo Combat Evolved – das im November vergangenen Jahres erschien.

Erscheinungstermin: 6. November 2012

Plattformen: Xbox 360

Eindruck: Das erste Halo, das nicht Bungie entwickelt. Verkauft sich trotzdem wie warme Semmeln – aber ob auch Harcore-Fans zufrieden sein werden, hängt von der Qualität des Multiplayer-Parts ab.

 

Fifa 13: Beeindruckende erste Screenshots

Fifa 13

Im Herbst kommt es wie jedes Jahr zum Aufeinandertreffen der beiden großen Fußballtitel „Fifa“ von Electronic Arts und „Pro Evolution Soccer“ (PES) von Konami. Der große Vorteil von Fifa sind die offiziellen Lizenzen der Teams und der Spieler. PES hingegen muss zum Großteil auf Fantasienamen zurückgreifen – was der Atmosphäre schadet. Allerdings galt PES lange Zeit als das bessere Fußballspiel, was an der sehr realistischen Physik-Engine des Spiels liegt. Mittlerweile hat Fifa diesbezüglich aber extrem aufgeholt und gilt momentan als der beste Fußball-Titel auf dem Markt. Nachdem das Entwicklerteam in Fifa 12 zahlreiche Neuerungen einführte, liegt der Schwerpunkt bei Fifa 13 darin, diese Neuerungen weiter zu verbessern. Zudem soll das oft kritisierte Offensivverhalten der KI-Mitspieler deutlich verbessert werden, ebenso die sogenannte Player Impact Engine, also die möglichst realistische Darstellung von Spieler-Kollisionen. Auch die Optimierung von 1:1-Dribbel-Situationen und des Freistoßsystems steht auf dem Plan. Bei PES 13 hingegen rückt insbesondere die möglichst realitätsnahe Nachahmung bekannter Spiele wie Christiano Ronaldo in den Mittelpunkt – wozu Konami aufwendiges Motion Capturing betrieben hat.

Erscheiungstermin: Oktober 2012

Plattformen: Xbox 360, PlayStation 3, Wii, PC, PS Vita, Nintendo 3DS, iOS

Eindruck: Fifa hat seit einigen Jahren die Nase vorne, was aufgrund der vielen angepeilten Verbesserungen auch dieses Jahr wohl wieder so sein wird – PES hat das Nachsehen.

 

Resident Evil 6 mit bekannten Figuren aus den Vorgängern

Resident Evil 6

Die große Horror-Serie aus Japan, im Fernen Osten unter dem Namen „Biohazard“ bekannt, geht im Herbst in die sechste Runde. Dabei will Entwickler Capcom im sechsten Teil einen deutlich Horror-lastigeren Weg einschlagen als noch im Vorgänger – der fast zu einem reinen Actionspiel mutierte. Nichts weniger, als „Survival-Horror auf eine neue Ebene“ heben zu wollen, versprechen die Macher. Ob ihnen das auch gelingt, bleibt abzuwarten. Die bisher bekannten Spielszenen sehen jedenfalls äußerst gut aus. Zudem versprechen die Entwickler, die Steuerung der Serie komplett zu überarbeiten und das gleichzeitige Bewegen und Schießen zu ermöglichen – ein absolutes Novum im Resident-Evil-Universum. Der Spieler schlüpft im Laufe des Game in die Rolle von drei Charakteren. Noch nicht ganz klar ist, ob sich die Spielweise je nach gespielter Figur entsprechend ändert.

Erscheinungstermin: 2. Oktober 2012

Plattform: Xbox 360, PlayStation 3 und PC

Eindruck: Capcom verspricht viel, will es Horror-Fans Recht machen, überarbeitet aber die Steuerung in Richtung „Action“. Ob der Spagat gelingt? Skepsis ist zumindest angebracht.

 

Hitman kehrt zurück – Am 20. November ist es soweit

Hitman 5: Absolution

In der Hitman-Serie dreht sich alles um den in einem Genlabor erschaffenen Auftragskiller, der darauf ausgerichtet ist, emotionslos zu töten. Sein Codename ist lediglich „47“. Bereits auf der Games Convention 2008 angekündigt, ist es im November diesen Jahres also endlich soweit und der fünfte Teil erscheint für die wichtigsten stationären Plattformen. Der letzte Teil liegt mittlerweile schon sechs Jahre zurück. Bei dem Third-Person-Titel steht der Fokus ganz klar auf sogenannte „Stealth-Action“, sprich: um voran zu kommen, gilt es, sich möglichst unauffällig durch die Level zu bewegen – um dann möglichst effektiv aus dem Hinterhalt zuzuschlagen. Ein neues Deckungssystem und verbesserte KI soll das Spielerlebnis deutlich verbessern. In Sachen Story möchte Entwickler IO Interactive mehr Licht in die Herkunft des Protagonisten bringen.

Eindruck: Der neue Hitman verspricht ein verbessertes Gameplay und könnte der eingestaubten Serie neues Leben einhauchen. Auf jeden Fall im Auge behalten.

Plattformen: Xbox 360, PlayStation 3 und PC

Erscheinungstermin: 20. November

 

Assassins Creed 3 spielt im Amerika des 18. Jahrhunderts

Assassin’s Creed 3

Der dritte Teil der Blockbuster-Serie von Ubisoft spielt im Amerika des 18. Jahrhunderts. Der Spieler schlüpft in die Rolle des Assassinen Connor, der in den Konflikt um Kolonial-Amerika hineingezogen wird. Wie bereits in den Vorgängern steckt hinter dem vordergründigen Schauplatz des Spiels wieder eine deutlich komplexere Story in der eigentlichen „Wirklichkeit“, in der Templer und Assassinen sich gegenseitig bekämpfen. Doch ein bisschen vordergründige Story darf auch in Assassin’s Creed 3 nicht fehlen: So begegnet Connor im Laufe seines Abenteuers so bekannte Persönlichkeiten wie George Washington und Benjamin Franklin. Die ohnehin ausgezeichneten Animationen der Serie sollen im neuen Teil noch weiter verbessert werden. Auch das Kampfsystem wollen die Entwickler von Ubisoft Montreal optimieren. Der Spieler soll im Kampf deutlich offensiver vorgehen können und sich nicht nur aufs Kontern beschränken.

Erscheinungstermin: 30. Oktober 2012

Plattformen: Xbox 360, PlayStation 3 und PC

Eindruck: Endlich ein richtiges neues Assassin’s Creed. Das Setting verspricht frischen Wind, auch wenn die eigentliche Story etwas wirr daherkommt.

 

Dark Souls: erscheint jetzt auch für den PC

Dark Souls für PC

Im vergangenen Jahr bereits erschien mit Dark Souls vielleicht eines der schwierigsten Rollenspiele der vergangenen Jahre – aber auch eines der besten. Der Nachfolger von Demon Souls überzeugt mit einem außergewöhnlichen Kampfsystem und einem schonungslosen Schwierigkeitsgrad. Vielen Gamern, die sich durch den starken Trend zu Casual Games in den vergangenen Jahren verprellt gefühlt haben, stürzten sich auf Dark Souls  – und nahmen den Titel vor allem als Gegenentwurf zur Simplifizierung von Games wahr. Ursprünglich nur für Xbox 360 und PlayStation 3 erschienen, sorgte eine Petiton von PC-Spielern dafür, dass der Publisher Namco Bandai jetzt auch eine PC-Version des Titels veröffentlicht.

Erscheinungstermin: 24. August

Plattformen: Xbox 360, PlayStation3 (erschienen), PC

Eindruck: Fans von Rollenspielen und harten Kämpfen, die auf dem PC zocken, sollten sich den Release-Termin dick im Kalender anstreichen.

Kategorien: Open Source & Web

Facebook-Gewinnspiele: 10 Tipps zur erfolgreichen Fan-Gewinnung

18. Mai 2012 - 10:00

Eine gute Möglichkeit zur Steigerung der Fananzahl auf der eigenen Facebook-Seite sind Gewinnspiele. Was es bei der Konzeption zu beachten gibt, damit Kampagnen zum Erfolg werden, erklärt Sascha Böhr von der Social-Media-Agentur 247GRAD.

Den größten Erfolg haben wir als Social-Media-Agentur mit individuellen Foto-Contest-Kampagnen erzielen können. Innerhalb einer Foto-Contest-Anwendung können User teilnehmen, indem sie eigene Bilder hochladen oder für Bilder anderer User abstimmen. Richtig umgesetzt können Foto-Contest-Kampagnen eine hohe virale Reichweite erzielen. Damit Ihre Contest-Kampagne maximalen Erfolg bringt, gilt es einige wichtige Punkte zu beachten. Im folgenden Artikel berichten wir über unsere Erfahrung in der Umsetzung und im Ablauf von Contest-Kampagnen zur Fan-Gewinnung auf Facebook.

1. Ziele bestimmen

Was wollen Sie mit der Kampagne im Bezug auf Ihre Marke erreichen?

  • Markenpflege und -Präsenz
  • Innovationsführerschaft
  • Fangewinnung
  • Kundenbindung
  • Kundenloyalität
  • Dialog fördern
2. Zielgruppe definieren

Wen genau möchten Sie mit Ihrer Kampagne ansprechen? Beschreiben Sie Ihre Zielgruppe so genau wie möglich. Beispiel: „Die Kampagne richtet sich hauptsächlich an Damen im Alter von 20-35 Jahren, welche in einem Einzugsgebiet von 150 km um Koblenz wohnen und sich für Möbel interessieren.“

3. Contest-Idee entwickeln

Welche Idee steckt hinter der Contest-Kampagne? Mit welcher Story möchten Sie die User zum Mitmachen bewegen? Entwickeln Sie eine emotionale, humorvolle oder schockierende Kampagne. Bedenken Sie dabei, dass Sie mit Ihrer Story die definierte Zielgruppe erreichen müssen. Schlagen Sie mit Ihrer Idee eine Brücke zu Ihren Leistungen.

4. Attraktive Preise wählen

Je attraktiver die Gewinnpreise der Kampagne, desto höher die Motivation der Teilnehmer. Jetzt kommt der Haken: Vermeiden Sie wenn möglich Gewinnpreise, die nichts mit Ihrem Business zu tun haben. Warum? Damit echte/langfristige Fans an dem Contest teilnehmen und sich mit Ihren Produkten auseinander setzen.

5. Ablauf der Kampagne planen

Der Ablauf und die Mechanik der Kampagne sind entscheidend für den Erfolg. 247GRAD hat hunderte Contest-Kampagnen erfolgreich umgesetzt. Daraus haben wir folgende Learnings gezogen, die wir Ihnen für den Erfolg Ihrer Contest-Kampagne weitergeben möchten:

  1. Eröffnung. Beginnen Sie Ihre Contest-Kampagne mit der Bild-Upload-Phase.
Hier können die User Ihre Bilder in einem vorgegebenen Zeitraum hochladen und damit an der Contest-Kampagne teilnehmen.
  2. Start des Votings. Von jetzt an haben alle User die Möglichkeit, für Bilder in der Galerie zu voten. Motivieren Sie alle Teilnehmer, das eigene Bild mit Freunden zu teilen, damit diese für den Teilnehmer abstimmen. So kann die Kampagne sich viral verbreiten.
  3. Gewinner-Ermittlung. Es hat sich bewährt, dass die Sieger der Kampagne nicht auf Basis des User-Votings ermittelt werden sollten, da es hier zu Manipulationen durch Fake-Profile kommen kann. Umgehen kann man dies zum Beispiel dadurch, dass die Community die Top 20 der Bilder vorauswählt und eine Jury anschließend daraus die Gesamt-Sieger kürt.
6. Rechtliches beachten

Facebook hat strenge Richtlinien für Promotion-Aktionen innerhalb der Plattform. Sie sollten daher die Promotion-Guidelines sowie die Plattform-Richtlinien unbedingt beachten. Mehr zur rechtliche Seite des Facebook-Marketing findet sich in einem weiteren Fachartikel auf t3n.de.

7. Gestaltung der Kampagne und Einbindung in die Facebook Seite

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, eine Contest-Kampagne zu gestalten. Für Nutzer ohne Design- oder Programmierkenntnisse gibt es Tools wie den TABMAKER Picture Contest, eine Art Baukastensystem für Facebook-Anwendungen, mit der sich ohne technisches Know-How professionelle Kampagnen umsetzen lassen.

8. Cross-Mediale Bekanntmachung der Kampagne

Integrieren Sie die Kampagne auch in Ihre Cross-Media-Kommunikation. Nachfolgend finden Sie einige Beispiele, wie Sie potentielle Teilnehmer auf Ihre Kampagne aufmerksam machen können:

  • Versand von E-Mail-Newsletter
  • Verlinkung der Kampagne in der E-Mail-Signatur
  • Verweis auf der Website
  • Schaltung von Facebook-Werbeanzeigen oder Google AdWords
  • Gezielte Ansprache von Meinungsführern (Bloggern)
9. Community-Betreuung

Während des Kampagnenzeitraums ist eine kontinuierliche Betreuung und Motivation der Community erforderlich. Auf der eigenen Timeline sollten täglich interessante Inhalte gepostet werden, welche gerne im direkten Zusammenhang mit der Kampagne stehen können. Bitte achten Sie, wenn möglich, auf eine schnelle Beantwortung von User-Posts. Empfehlenswert ist es, eine Reaktionszeit von maximal vier Stunden einzuhalten.

10. Nachbereitung

Nach Beendigung der Kampagne sollten Sie ein Resümee ziehen: Vergleichen Sie Ihre anfängliche Zielsetzung mit den realen Werten. Wie hat sich die Fananzahl Ihrer Facebook-Seite im Kampagnenzeitraum entwickelt? Wie reagierten die User auf die Kampagne? Wie hat sich das Engagement der User auf Ihrer Timeline entwickelt? Halten Sie Endergebnisse schriftlich fest, um ggf. Optimierungsmöglichkeiten für die nächsten Kampagnen ableiten zu können.

Fazit

Auch unerfahrene User können mit Hilfe des oben aufgeführten Leitfadens reichweitenstarke und erfolgreiche Contest-Kampagnen in Facebook umsetzen. Es ist allerdings wichtig, die Kampagne auch ordentlich zu bewerben, damit nach einer gewissen Zeit ein viraler Effekt eintreten kann.

Whitepaper

Über den Autoren

Sascha Böhr ist Gründer und Geschäftsführer der Social-Media-Agentur 247GRAD. 247GRAD entwickelt Social-Media-Strategien für international agierende Unternehmen und setzt diese auch um. Anfang 2011 brachte 247GRAD mit dem TABMAKER eines der weltweit ersten Content-Management-Systeme für Facebook auf den Markt, das heute von mehr als 70.000 Facebook Unternehmensseiten erfolgreich zur individuellen Gestaltung der eigenen Seiten eingesetzt wird. In den letzten Jahren hat 247GRAD mehr als hundert Facebook-Promotion-Kampagnen begleitet.

Mehr über 247GRAD und die TABMAKER Suite mit 19 Facebook-Apps gibt es unter www.facebook.com/247GRAD.

 

Kategorien: Open Source & Web

Map of Life: Google-Maps-Mashup bringt uns die Natur näher

18. Mai 2012 - 8:30

Wissenschaftler der Universität Yale haben das Projekt Map of Life vorgestellt. Das Kartenwerk soll zu einem umfassenden und globalen Wiki für die Verbreitung von Pflanzen und Tieren werden, das alle bekannten Gattungen aufführt und neue Erkenntnisse über die Artenvielfalt ermöglicht. Map of Life ist ein weiteres Beispiel dafür, welches – noch unausgeschöpfte – Potential im Bereich „mobile Crowdsourcing“ schlummert.

Gesammelte Daten zur Verbreitung von Tier- und Pflanzenarten

In der aktuellen Betaversion von Map of Life sind bereits 30.000 Tier- und Pflanzenarten enthalten, viele weitere sollen folgen. Nutzer können, wenn sie sich über eine bestimmte Gattung informieren wollen, den Begriff (Englisch oder Latein) in die Suchmaske eingeben. Sofort erhalten sie weiterführende Infos und können sich anzeigen lassen, wo auf der Erde die gesuchte Art auftaucht. Umgekehrt lassen sich auch Punkte auf der Weltkarte anklicken um zu erfahren, welche Arten auf diesem Fleckchen Erde vorkommen.

Bisher beschäftigten sich nur Wissenschaftler mit dem Projekt. Langfristig könnte daraus aber ein Wiki entstehen, das von Nutzern ständig erweitert wird und sich aus Crowdsourcing-Daten speist. Genau dies hat das Team um Professor Walter Jetz vor: Die Map of Life soll es langfristig als mobile App geben, mit der interessierte Menschen location-basierte Daten übermitteln können. Dies soll nicht nur die bisher bekannten Tier- und Pflanzenarten auf einer Plattform bündeln, sondern auch wertvolle Erkenntnisse darüber liefern, wie diese auf Klimaveränderungen und andere Einflüsse reagieren: Mit der Map of Life wollen die Wissenschaftler eine dynamische und präzise Quelle schaffen, die auch den Wandel der Arten dokumentiert, so The Verge.

„The world's most amazing field guide"

Ein imposantes Anwendungsbeispiel für den konkreten Einsatz der Daten liefert der Wissenschaftler Robert Guralnick in einem Interview mit GOOD: „When you go to the national parks or out exploring, you had at your fingertips something that was not just a static book but the world's most amazing field guide that changed and that you could contribute to.“

Auf jeden Fall ist „Map of Life“ ein weiteres Crowdsourcing-Projekt, das eindrucksvoll aufzeigt, was die gesammelte Schwarmintelligenz leisten kann – sowohl auf wissenschaftlicher Ebene als auch im praktischen Einsatz. Ein ähnlich imposantes Projekt fand in Japan nach der Reaktor-Katastrophe statt, als im ganzen Land mittels Crowdsourcing die lokalen Strahlenwerte gemessen wurden und zügige Maßnahmen ermöglichten. Und beim Projekt whatsinourair.org sorgten Nutzer per Smartphone-App dafür, dass die Luftverschmutzung in Portlands Stadtteilen erhoben wurde.

Teaser: Foto: BinaryApe / flickr.com, Lizenz: CC-BY

Kategorien: Open Source & Web

Samsung Galaxy S WiFi 4.2 im Test – internetfähiger Android-Mediaplayer

17. Mai 2012 - 14:55

Samsung hat neben Smartphones auch andere Geräte im Portfolio, die auf Android laufen. Eines davon ist der Mediaplayer mit Internetzugang mit der Bezeichnung Samsung Galaxy S WiFi 4.2. Wir stellen das 189 Euro (UVP) teure Gerät hier für euch vor.

Samsung Galaxy S WiFi 4.2 - iPod touch auf Android-Basis

Samsung Galaxy S WiFi 4.2 - neben einer weißen Variante wird es im Laufe des Sommers auch eine schwarze Version geben

Wie der Name verrät, gehört der Mediaplayer zu Samsungs Galaxy-S-Klasse. Galaxy deutet bei Samsung lediglich darauf hin, dass es sich um ein Gerät mit Android handelt – Geräte mit Windows Phone tragen die Bezeichnung Omnia, Bada-Phones nennen sich Wave.

Das Galaxy S WiFi 4.2 verfügt über einen 4,2 Zoll großen Screen mit 800 x 480 Bildpunkten, was im Grunde recht ordentlich klingt. Doch anstelle eines AMOLED-Displays, wie es beispielsweise in Smartphones zum Einsatz kommt, hat Samsung hier ein wenig gespart und einen LCD-Screen eingesetzt, der recht magere 262.000 Farben darstellt. Da es sich weder um einen Mittel- noch Oberklasse-Androiden handelt, wurde auch am Prozessor gespart. So wird anstelle eines Dual- oder gar Quad-Core-Prozessors ein 1GHz-Single-Core-Chip von Texas Instruments verbaut. Dies wirkt zwar angesichts aktueller Entwicklungen etwas unterdimensioniert, beim Spielen konnten dennoch kaum Ruckler festgestellt werden. Die Grafik löst weniger hoch auf, was beispielsweise bei ShadowGun auffällt. Allerdings darf man von einem Gerät dieser Preisklasse keine Highend-Performance erwarten.  Zum Speichern von Daten, Musik und Fotos stehen im Galaxy S WiFi 4.2 8 GB interner Speicher zur Verfügung, die sich per microSD-Karte um bis zu 32GB erweitern lassen. Angesichts des knapp bemessenen verbauten Flashspeichers ist sehr zu empfehlen, diese Möglichkeit auch zu nutzen.

Dem Galaxy S WiFi 4.2 sind zwei Kameras verbaut. Die auf der Rückseite verbaute löst mit recht mageren 2 Megapixeln auf. Im Vergleich zu aktuellen Smartphones ist das alles andere als viel. Vergleicht man die Daten aber mit dem eigentlichen Konkurrenten, dem iPod touch von Apple, so sieht es schon ganz anders aus, denn dieser bietet gerade mal 1MP. Nichtsdestotrotz sind mit der Kamera höchstens ein paar Schnappschüsse zu schießen. Die integrierte VGA-Frontkamera (640 x 480 Pixel) genügt für Videochats allemal.

Designtechnisch wirkt das Galaxy S WiFi 4.2 wie ein handelsübliches Smartphone. Mit seinem großen Homebutton und zwei kapazitiven Tasten, die bei Aktivität aufleuchten, unterscheidet sich das MID (Mobile Internet Device), wie Samsung diese Geräteklasse nennt, optisch kaum von einem Smartphone. Das weiße Modell ist ordentlich verarbeitet, liegt gut in der Hand und wirkt durch die metallisch wirkende Umrahmung nicht billig. Auffällig sind indes zwei Lautsprecher, die oben und unten in den Gehäuserahmen eingelassen sind. Diese sollen laut Samsung einen satten Sound bei Games und Musik erzeugen, was sich in der Praxis jedoch nur teilweise bestätigt. Die Lautsprecher geben zwar einen im Vergleich zu Smartphones akzeptablen Sound wieder, bestimmte Töne klingen dennoch recht blechern, vor allem wenn die Lautstärke etwas höher aufgedreht wird.

Samsung Galaxy S WiFi 4.2 – Die Rückseite lässt sich abnehmen, um den Akku auszutauschen oder eine microSD-Karte einzulegen

Samsung Galaxy S WiFi 4.2 – beinahe ein Smartphone

Im Unterschied zu den Galaxy-Android-Smartphones verfügt das Samsung Galaxy WiFi 4.2 weder über ein GSM- noch ein UMTS-Modul. Für den Weg ins Internet steht lediglich ein WiFi-Modul zur Verfügung. Um E-Mails abzurufen, Apps zu laden oder zu chatten, muss man daher mit einem WLAN-Netzwerk verbunden sein. Apropos Chat: Wer hofft per WhatsApp mit seinen Freunden in Verbindung bleiben zu können, schaut in die Röhre, denn für diesen Service wird eine Telefonnummer benötigt. Als Alternative bietet Samsung seinen eigenen Service Ch@tOn an, den man plattformübergreifend sowohl für iOS, Android, Blackberry und Weboberfläche per Browser nutzen kann. Wer regelmäßiger Skype-Nutzer ist, kann sich diese App selbstverständlich problemlos installieren.

Wie man es für Samsung-Geräte kennt, ist der hauseigene Samsung-App-Store an Bord, über den sich Software installieren lässt, wie auch der Social Hub. Apps lassen sich allerdings auch ganz „normal“ über Googles Play Store laden. Für Gamer vielleicht interessant: die beiden Top-Spiele FIFA 12 und Need for Speed Hot Pursuit sind bereits vorinstalliert. Vor dem Spielen müssen jedoch noch weitere Daten aus dem Netz geladen werden.

Zu guter Letzt sei noch die SmartView-Funktion erwähnt, mit der das TV-Bild seines Samsung-Fernsehers auf das Galaxy S WiFi übertragen werden kann. Mithilfe dieser Funktion kann man ohne etwas von der laufenden TV-Sendung zu verpassen, beispielsweise ein spannendes Fußballspiel, den Raum verlassen, das Match aber auf seinem MID weitersehen.

Samsung Galaxy S WiFi 4.2 – auf der Unterseite sind Audiobuchse und microUSB-Port zu finden

Fazit zum Samsung Galaxy S WiFi 4.2

Kurz zusammengefasst ist das Galaxy S WiFi 4.2 für ein MID gut gelungen. Performance, Haptik und Ausstattung hinterließen für ein Gerät dieser Preisklasse einen positiven Eindruck. Angesichts des Straßenpreises von etwa 150 Euro liegt das MID ein Stück weit unter der Konkurrenz, an Spielen und anderer Software mangelt es dank Google Play Store nicht.

Samsung hat mit dem Galaxy S WiFi 4.2 als Zielgruppe Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 bis 18 Jahren im Visier, die unterwegs Musik hören, zocken oder mit ihren Freunden chatten wollen - vorausgesetzt es steht ein WLAN-Hotspot zur Verfügung. Von Eltern, die ihren Kindern noch kein Smartphone in die Hand drücken wollen, um beispielsweise hohe, monatliche Datenkosten zu sparen, könnte dieses Gerät als interessante Alternative gesehen werden. Wer ohnehin ein Smartphone sein eigen nennt, benötigt das MID eher nicht.

Dass der Bedarf an solchen Geräten sinkt und Menschen mit ihren Smartphones Musik hören, Videos ansehen, Chatten oder Fotos schießen, zeigt der weiterhin wachsende Umsatz auf diesem Sektor. Selbst Apple, die mit ihrer iPod-Serie, allen voran dem iPod touch, sehr erfolgreich sind, können starke Umsatzrückgänge verzeichnen.  Laut den aktuellen Quartalszahlen (erstes Quartal 2012) hat Apple im Vergleich zum Vorjahr über 20 Prozent weniger iPods verkaufen können. Ob Samsung mit seiner Galaxy S WiFi-Serie erfolgreich sein wird, ist schwer absehbar, zumal selbst Android-Smartphones mit ähnlichen Spezifikationen in dieser Preisklasse mitspielen. Was denkt ihr? Kauft ihr, sofern ihr schon Kinder habt, eher einen Mediaplayer oder ein Smartphone und lasst gegebenenfalls die SIM-Karte raus, um laufende Kosten zu sparen?

Technische Spezifikationen des Samsung Galaxy S WiFi 4.2 :

  • Android.2.3.6 mit Touchwiz-Oberfläche
  • Kunststoffgehäuse
  • 1 GHz TI OMAP Single-Core-Prozessor
  • 4,2 Zoll-TFT-Farbdisplay (480 x 800 Pixel, 262.000 Farben)
  • 8 GB interner Speicher (um bis zu 32GB erweiterbar)
  • 512 MB RAM
  • Hinten: 2 Megapixel-Kamera; Vorne: VGA-Kamera
  • Bluetooth 3.0, WLAN 802.11 b/g/n, S-GPS, micro-USB, AllShare
  • Li-Ion 1.500 mAh Akku
  • 124 x 66 x 8,99 mm
  • 118 g
  • weitere technische Details zum Samsung Galaxy S WiFi 4.2

Weiterführende Links zum Samsung Galaxy WiFi 4.2:

Kategorien: Open Source & Web

Google Büros Zürich – futuristisch und bunt [Bildergalerie]

17. Mai 2012 - 12:00

Google ist mittlerweile bekannt dafür, seine über alle Teile der Welt verstreuten Büros im Glanz bunter Farben und ausstaffiert mit ungewöhnlichen und futuristisch anmutenden Installationen der Öffentlichkeit zu präsentieren. So gibt es auch im Fall der Büros von Google in Zürich mal wieder einiges Kurioses zu bestaunen und viele interessante Details zu entdecken.

Multikulti in den Google Büros in Zürich

In den Büros von Google in Zürich arbeiten Googler aus 75 Nationen weltweit, das Ingenieurs-Office gilt als das größte in Europa, dem mittleren Osten und Afrika. Gearbeitet wurde und wird hier an Anwendungen wie Maps, Kalender, Gmail, YouTube sowie an der Suche und der Kerninfrastruktur. Auch ein Sales-Team, das Klienten aus der Schweiz versorgt, beherbergt Googles Bürokomplex in Zürich. Die Googler im schweizer Office sehen ihren Arbeitsstandort übrigens als „das wahre Mountain View“ - wohl mit Recht, schließlich soll man mit einem Blick durch die Fenster des Dachgeschosses direkt auf die Alpen sehen können.

Ein Blick aus den Google Büros in Zürich lässt am Horizont die Alpen erkennen. Anleihen an die alpine Schweiz befinden sich auch im Inneren der Büros.

Die Google-Ingenieure in Zürich, die sogenannten Zoogler, können sich an jeweils einem Designschema für jede Etage des Bürokomplexes erfreuen: Es gibt eine Jungle Lounge mit mehr als 100 Pflanzen, eine Water Lounge mit Massagesesseln und in die Wand eingelassene Aquarien, mehrere Rutschen, Pinball, Pac-Man und vieles mehr. Dem Essen wird Restaurant-Qualität nachgesagt, die neue Cafeteria soll sogar das beste asiatische Menü in der ganzen Stadt bereitstellen.

Bildergalerie: Google Büros Zürich

Weiterführende Links:

Kategorien: Open Source & Web

Facebook Chronik: Individuelle Titelbilder mit MySocialMemories erstellen

16. Mai 2012 - 16:21

Die Facebook Chronik bietet mit dem großen Titelbild viele Gestaltungsmöglichkeiten, die nur darauf warten ausgenutzt zu werden. Mit der Facebook-App MySocialMemories sind individuelle Titelbilder für die eigene Facebook Chronik nur wenige Klicks entfernt.

Individuelle Titelbilder für deine Facebook Chronik

Mit der Umstellung auf die Facebook Chronik hat sich das Design der Profilseiten komplett verändert. Ob man es nun mag oder nicht, spielt langfristig nur eine untergeordnete Rolle, denn Facebook wird die Chronik auf jeden Fall für alle einführen. Wer Facebook treu bleiben möchte, sollte sich also mit der Chronik arrangieren und die neuen Möglichkeiten kennenlernen.

Eine dieser neuen Möglichkeiten ist das große Titelbild. Hier bekommen die Nutzer viel Raum für eine individuelle Gestaltung, die gerne auch etwas verspielt sein darf. Mittlerweile kursieren dafür reichlich Vorlagen für Bildbearbeitungsprogramme und auch viele Dienste für schicke Headerbilder.

Einer dieser Dienste für individuelle Titelbilder wurde nun drüben bei den Kollegen von allfacebook.de vorgestellt: MySocialMemories.

Mit MySocialMemories lassen sich einfach individuelle Titelbilder für die Facebook Chronik erstellen.

Eigene Bilder für individuelle Titelbilder einsetzen

Bevor man mit der Gestaltung des Titelbildes loslegen kann, muss man der App MySocialMemories einige Rechte einräumen. Das ist beispielsweise deshalb notwendig, weil die App später das fertige Bild unter Fotos ablegt und man für die Gestaltung auch bereits dort abgelegte, eigene Bilder nutzen kann. Freigegeben wird übrigens auch die bei Facebook hinterlegte E-Mail-Adresse, vermutlich um auf spätere Updates aufmerksam zu machen. Wer sich unsicher ist, ob er das möchte, kann die Freigaben nach der Nutzung auch wieder deaktivieren:

Dazu geht man in seinem Facebook-Profil auf die Privatsphäre-Einstellungen, klickt auf Werbeanzeigen, Anwendungen und Webseiten und wählt beim ersten Eintrag Anwendungen, die du verwendest die Option Einstellungen bearbeiten aus. Die zuletzt hinzugefügten Apps stehen ganz oben in der Liste und lassen sich mit einem Klick auf das x hinter Bearbeiten wieder entfernen.

Wer der App MySocialMemories, die übrigens von der Agentur Cosalux im Auftrag der Deutschen Post entwickelt wurde, die gewünschten Freigaben erteilt, kann auch gleich mit der Erstellung loslegen. Die auf Flash basierende App stellt 23 verschiedene Vorlagen für die Chronik-Titelbilder zur Verfügung, die vom Nutzer dann mit eigenen Bildern aus den Facebook-Fotoalben versehen werden können.

MySocialMemories wählt dabei schon nach der Auswahl der Vorlage einige Bilder aus den persönlichen Fotoalben des Nutzers aus, diese können aber anschließend noch beliebig ausgetauscht werden. Das fertige Titelbild „sichert“ man dann mit einem Klick auf den Button Send Cover to Profile. Damit wird das Bild in einem neuen Album gespeichert. Um es nun als neues Titelbild einzusetzen, ruft man seine Chronik auf und fährt mit der Maus in die rechte untere Ecke der bisherigen Titelbildes. Dort erscheint dann ein Button Titelbild ändern. Mit einem Klick öffnet sich ein Menü, in dem man dann Foto auswählen anklickt. In der Regel findet man das von MySocialMemories hochgeladene Bild gleich ganz oben. Das dann von Facebook angebotene Verschieben des Bildes kann man ignorieren, da das Titelbild schon die optimale Größe besitzt und man keinen Ausschnitt wählen muss. Mit einem Klick auf Änderungen speichern wird das individuelle Titelbild dann aktiviert.

Hier die einzelnen Schritte in Bildern:

Natürlich kann man dieses Titelbild jederzeit wieder durch ein anderes Bild ersetzen. Dazu befolgt man dann einfach die Schritte ab dem Klick auf Titelbild ändern. Vielleicht ist ja jetzt auch der eine oder andere von den Gestaltungsmöglichkeiten der Chronik-Titelbilder begeistert und will selbst etwas basteln. Einige Anregungen für kreative Chronik-Titelbilder hatten wir euch schon in dieser Bildergalerie mit auf den Weg gegeben:

Weiterführende Links zum Thema individuelle Titelbilder für die Facebook Chronik:

Kategorien: Open Source & Web

WordPress erhält inoffiziellen App-Store für Plugins und Themes

16. Mai 2012 - 15:43

Mit dem WP App Store ist jetzt eine neue Erweiterung für WordPress erhältlich, die auch nicht frei verfügbare Plugins und Themes gesammelt und direkt im Dashboard bereit stellt. Wir fassen kurz für euch zusammen, was der WP App Store bietet.

WP App Store: Premium Themes und Plugins für WordPress auf einen Blick als Plugin

Premium Themes und Plugins zentral im WordPress Dashboard

Das offizielle Theme- und Plugin-Verzeichnis für WordPress ist schon lange einfach über das WordPress-Dashboard zu erreichen und bietet eine gute, integrierte Auswahl an frei verfügbaren Erweiterungen und Designs. Schwieriger war es aber bislang, wenn man auf der Suche nach kommerziellen Plugins oder Premium Themes für WordPress war. Etliche Entwickler und Designer bieten interessante Erweiterungen und Themes meist für kleines Geld auf ihren eigenen Seiten im Web verstreut an, und eine zentrale Sammelstelle hierfür fehlte bisher. Mit dem inoffiziellen WP App Store hat der WordPress-Entwickler Brad Touesnard sich genau diesem Problem angenommen und ein Plugin entwickelt, über das man unkompliziert Zugriff auf WordPress Erweiterungen und Themes von bekannten Anbietern wie z.B. WpZoom, Press 75, WooThemes oder Gravity Forms hat. Auch das Bezahlen und Installieren von gewünschten Themes und Plugins wird über einen einzigen Button „Buy & Install“ von WP App Store mitübernommen.

WP App Store: Einfache Installation als Plugin für WordPress

Hier ein Video, das erläutert wie man WP App Store als Plugin in WordPress installiert und wie es funktioniert:

In einem Artikel bei The Next Web sagt Brad Folgendes dazu, warum WP App Store eine echte Hilfe bei der Arbeit mit Premium Themes und Plugins für WordPress  ist:

"The current purchase + installation process looks roughly something like this:

  • Browse various custom vendor websites to find, compare and contrast themes and plugins
  • Purchase product from individual vendor
  • Download product files to your desktop
  • Upload the product files to your server/WP installation via FTP
  • Activate the new product on your WP install.

 WP App Store combines all of this into one, seamless experience that doesn’t require the user to ever leave the WordPress dashboard. To get started with WP App Store, upload and install the free plugin. Browse screenshots, demo links and version information on themes and plugins in the store or view purchased products and re-install if needed. Filter and sort themes by category and publisher, and when you’re ready to purchase, simply click the large green Buy & Install button to start the process."

WP App Store: Aktuell verfügbare Auswahl an Anbietern für Themes und Plugins in WordPress

Auch wenn das Angebot an frei verfügbaren Themes und Plugins für WordPress ohne Frage beeindruckend umfangreich ist, kann WP App Store eine echte Arbeitserleichterung für diejenigen sein, die zusätzlich gern mal Premium Themes und kostenpflichtige Erweiterungen durchstöbern.

Weiterführende Links:

Bildnachweis für die Newsübersicht: aka alternatekev / flickr.com, Lizenz: CC-BY

Kategorien: Open Source & Web

3.997 Smartphone-Modelle: So fragmentiert ist der Android-Markt

16. Mai 2012 - 14:13

Das Unternehmen Staircase, Entwickler von OpenSignalMaps, hat über einen Zeitraum von sechs Monaten genau untersucht, auf welche Android-Geräte ihre App heruntergeladen wurde. Aus diesen Daten haben sie eine Menge an Informationen über die Vielfalt der Android-Welt, aber auch der starken Fragmentierung sammeln können. Ihre Erkenntnisse haben sie in einigen Grafiken visualisiert.

Android Fragmentierung – tausende Modelle erschweren Arbeit für Entwickler

Android Fragmentierung: Das Samsung Galaxy SII ist laut OpenSignalMaps eines der beliebtesten Smartphones (Bild: OpenSignalMaps)

Im Zuge der Untersuchung haben insgesamt 681.900 Android-Geräte aus 195 Ländern die OpenSignalMaps-App geladen. Unter diesen knapp 700.000 Downloads konnten 3.997 verschiedene Geräte von insgesamt 599 Herstellern identifiziert werden, wobei ca. 1.400 der geloggten Smartphones nur einmal auftauchen. Dies rührt zum einen daher, dass Geräte mit Custom-ROMS nicht mehr zum eigentlichen Modell zugeordnet werden können, zum anderen da es eine Menge an Geräten gibt, die recht rar sind wie bspw. das Lemon P1 (ein Dual SIM-Phone aus Indien) oder das Energy Tablet i724 (ein Home-Entertainment-Tablet aus Spanien). Der Entwickler konnte neben Hersteller und Modell zudem erkennen, welche Android-Version und Displaygröße die Geräte installiert bzw. verbaut hatten.

Eines der am häufigsten geloggten Smartphones ist das Galaxy SII (GT-I9100) von Samsung, gefolgt vom Vorgänger Galaxy S (GT-I9000) und dem HTC Desire HD. Bezüglich der Hersteller dominiert Samsung die Daten, was jedoch ins Bild passt. Denn der südkoreanische Hersteller gilt offiziell als größter Smartphone-Anbieter und hat selbst den einstigen Marktführer Nokia überholt.

Diese Zahlen zeigen recht deutlich die starke Fragmentierung in der Android-Welt auf, mit der Entwickler tagein tagaus zu kämpfen haben. Einen interessanten Einblick gibt hier beispielsweise die Softwareschmiede animoca. In einem Blogbeitrag wird demonstriert, wie viele Android-Geräte inhouse getestet werden, damit möglichst vielen Nutzern eine identische Userexperience zuteil wird. Angesichts der großen Vielfalt an Hardware ist dies aber beinahe unmöglich.

Die Verbreitung von Displayauflösungen ist sehr weit gestreut – eine große Hürde bei der Entwicklung (Bild: OpenSignalMaps)

Auch im Hinblick auf die Verteilung der diversen Android-Versionen haben Entwickler kein leichtes Spiel. Während zurzeit Android 4.0.x die aktuelle Version ist, müssen Apps weiterhin für Android 2.2 und 2.3 angepasst werden, da diese immer noch weit verbreitet sind - Android 4.0.x läuft derzeit nur auf knapp 5 Prozent aller Smartphones.

Um dem Problem der Fragmentierung zu begegnen, hat Google bereits einige Anpassungen vorgenommen und mit Herstellern eine Android-Update-Alliance ins Leben gerufen. Doch leider hat sich, wie man an diesen Daten erkennt, bislang nicht viel an der Situation getan. Mit dem angeblichen Plan, in diesem Jahr mehrere Nexus-Modelle auf den Markt zu bringen, könnte Google wenigstens teilweise das Problem in den Griff bekommen. Das wäre aber womöglich nur der Anfang. Doch vermutlich muss man Fragmentierungen in Kauf nehmen, wenn eine so große Auswahl an Hardware angeboten wird – denn Vielfalt ist auch eine der vielen Stärken von Android.

Weiterführende Links:

Bildnachweis für die Newsübersicht: animoca; CC BY-ND 3.0

Kategorien: Open Source & Web

Website-Baukasten Zoho Sites: Kostenlos in wenigen Minuten zur eigenen Homepage

16. Mai 2012 - 12:17

Zoho Sites ist ein Website-Baukasten, der das Erstellen professioneller Websites ohne Vorkenntnisse in wenigen Minuten ermöglichen soll. Eine kurze Übersicht über die Möglichkeiten dieses neuen Tools.

Die Idee eines Website-Baukasten ist nicht neu und wurde schon von unterschiedlichen Anbietern umgesetzt. Die neue App von Zoho, einer webbasierten Sammlung von Produktivitätstools, fällt ebenfalls in diese Kategorie. Nach Angaben des Anbieters erlaubt Zoho Sites das schnelle Erstellen von Websites via Drag&Drop und ganz ohne HTML- oder CSS-Kenntnisse.

Der Website-Baukasten Zoho Sites optimiert erstellte Sites direkt für mobile Geräte.

Website-Baukasten nimmt Rücksicht auf mobiles Web

Zoho Sites kommt mit einer ähnlichen Ausrichtung wie auch Google Sites auf den Markt. Im Gegensatz zum Website-Baukasten von Google bringt das Tool von Zoho allerdings von Haus aus ein Werkzeug zur Umwandlung der erstellten Website für mobile Browser mit. Zwar kann man auch mit Werkzeugen von Google herkömmliche und mobile Websites erstellen, allerdings bündelt Google diese beiden Anwendungsfälle nicht wie Zoho in einem Dienst.

Auch Unternehmensseiten lassen sich mit einem Website-Baukasten erstellen

Zoho Sites richtet sich nicht nur an Privatanwender, sondern auch an Unternehmen, die schnell und ohne viel Aufwand eine eigene Website erstellen wollen. Die mit dem Tool erstellten Websites werden automatisch für mobile Geräte optimiert und der Website-Baukasten unterstützt sogarr viele Apps von Drittherstellern. So kann der Anwender beispielsweise Support für Elemente wie YouTube, Facebook, Google+, Google Analytics, Google AdWords, Google Maps oder Twitter per Drag&Drop hinzufügen. Darüber hinaus bringt Zoho Sites Features wie Themes, integrierte Blogs, die Registrierung von Domains und Unterstützung für mehrere Autoren und Moderatoren mit.

Fazit

Insgesamt macht Zoho Sites einen guten Eindruck. Sicherlich lassen sich damit nicht alle Ideen für eine Website umsetzen, aber wer über keinerlei HTML- und CSS-Kenntnisse verfügt, kann mit diesem Website-Baukasten dennoch zu schnellen und durchaus befriedigenden Ergebnissen kommen. Einige der gebotenen Themes machen richtig etwas her und besonders die Integration von Social Media Widgets und Google Apps bieten einen Mehrwert.

Zoho Sites steht sowohl als kostenloser Dienst als auch in einer Premium-Version zur Verfügung. Das kostenlose Modell beinhaltet ein Maximum von zwei Websites mit jeweils zwei Forms, einem Blog und unbegrenzten Webseiten. Die Premium-Version kostet 39 US-Dollar im Jahr, bietet Unterstützung von AdSense und ermöglicht sechs Websites mit jeweils zehn Forms, einem Blog und unbegrenzten Webseiten.

Weiterführende Links:

Kategorien: Open Source & Web

Eduard Schlotthauer

Wolboldstraße 28
71063 Sindelfingen
Fon +49 (0) 7031 4271752
Mobil +49 (0) 160 4282321

Internet: http://media-edweb.de

E-Mail: info@media-edweb.de